Wir kauften zwei Tickets bei SunExpress und zahlten zusätzlich für unser Gepäck. Insgesamt habe ich 210 Euro bezahlt, indem ich für jeden von uns 20 kg Zusatzgepäck gebucht habe. Am Schalter in Köln gaben wir unsere Pässe ab, um das Gepäck aufzugeben. Die zuständige Mitarbeiterin schickte zwei Koffer mit jeweils 8 kg weniger als das Gepäck meines Mannes und wollte das restliche Gepäck über meinen Pass abwickeln.
Sie sagte zu mir: „Sie haben 7 kg Übergepäck, Sie müssen 70 Euro zusätzlich bezahlen.“ Überrascht erklärte ich, dass ich das nicht akzeptieren könne, da ich bereits mehr als 4 Euro pro Kilogramm für Zusatzgepäck gezahlt habe und nun nicht bereit sei, 14 Euro pro Kilogramm zu bezahlen. Der Mitarbeiter bestand jedoch darauf. Je mehr Passagiere sich in der Warteschlange versammelten, desto aggressiver wurde die Haltung der Vorgesetzten.
Ich schlug vor, das Gepäck meines Mannes anders aufzuteilen, sodass es auf beide Tickets verteilt würde. Doch die Mitarbeiterin sagte, das Gepäck meines Mannes sei bereits aufgegeben worden. Sie verlangte Barzahlung. Ich gab an, mit Karte zahlen zu wollen, und reichte ihr meine Debitkarte. Diese wurde jedoch abgelehnt – sie forderte eine Kreditkarte. Ich übergab meine türkische Karte, doch der Mitarbeiter wollte mir zunächst keine Zahlungsbestätigung aushändigen. Erst nach mehrmaligem Nachfragen erhielt ich schließlich das Dokument.
Wir wurden sehr schlecht behandelt. Meine Frau und ich wurden vor Hunderten von Menschen am Flughafen auf eine Art und Weise angesprochen, die für zivilisierte Menschen völlig unangemessen war. Es war eine äußerst enttäuschende, unglückliche und unangenehme Reise (Buchungsnummern: F4RA46 und F3APMA).
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