Im April 2023 habe ich ein 5-teiliges Topfset der Marke WMF über eine große Handelskette gekauft. Vor dem Kauf hatte ich telefonisch Rücksprache mit dem Kundenservice gehalten, der mir zusicherte: „Zwar kein offizieller Händler, aber machen Sie sich keine Sorgen – das Produkt fällt unter unsere Garantie, Sie können den Service in Anspruch nehmen.“ Doch im Vergleich zu meinen vorherigen Töpfen erwärmen sich die Griffe dieses Sets, obwohl das nicht der Fall sein sollte. In den Ofen habe ich sie bisher nicht gestellt – dabei sollte das Produkt eigentlich auch dafür geeignet sein.
Wegen gesundheitlicher Probleme konnte ich das Set erst einmal nicht zum Service bringen, was ich mit medizinischen Berichten belegen kann. Als ich später – nach meiner Genesung – mit einer separat gekauften WMF-Pfanne und den betroffenen Töpfen zum Service ging, wurde nur die Pfanne akzeptiert. Für das Topfset wurde mir gesagt, dass die Servicestelle von WMF erst im November eine Mitteilung zum Vertrieb über die Handelskette erhalten habe. Obwohl ich nachweislich im April gekauft hatte, hieß es: „Sie haben zwar recht und es wurde Ihnen so gesagt, aber uns liegt erst seit November etwas vor – wir können nichts machen.“
Beim Anruf bei WMF selbst wurde mir dann erklärt, das Produkt falle nicht unter die Garantie. Als ich darum bat, die Gesprächsaufzeichnung zur Prüfung meiner Aussagen anzuhören, wurde einfach aufgelegt. Ich habe Ihnen vertraut und deshalb bei der Handelskette gekauft – hätte ich vorher gewusst, dass es keine Garantie gibt, hätte ich vom Kauf abgesehen. Ob die Aussagen von Person A oder B stammen, spielt keine Rolle – letztlich vertreten beide WMF. Wie sollen wir so noch Vertrauen in die Marke haben? Ich gebe diese Informationen weiter, damit andere nicht dieselben Schwierigkeiten erleben.
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