Im April dieses Jahres habe ich ein Jahresabo von Vogue verschenkt – was als elegante Geste gedacht war, entwickelte sich schnell zu einem Albtraum. Bereits die erste Ausgabe kam verspätet, doch das war nur der Anfang. Im Juni meldete sich der Beschenkte und teilte mir mit, dass er seit zwei Monaten keine Hefte mehr erhalten hatte. Ich setzte mich sofort mit dem Kundenservice in Verbindung, was sich als endlose Schleife von Standardantworten entpuppte. Nach drei E-Mails wurde mir mitgeteilt, dass das Abo angeblich storniert worden sei – eine absurde Behauptung, da die Zahlung für ein ganzes Jahr bereits abgebucht worden war. Nachdem ich hartnäckig geblieben war, wurde mir schließlich zugesagt, die fehlenden Ausgaben nachzuliefern. Aber: Diese Nachsendung traf nie ein. Stattdessen erhielt ich plötzlich eine Mahnung für „nicht gezahlte Verlängerungsgebühren“. Verlängerung? Ich hatte das Abo nie verlängert! Dieses Chaos ist ein Paradebeispiel für unprofessionelle Organisation und mangelhaften Service. Ich habe die Mahngebühren nicht bezahlt und werde rechtliche Schritte einleiten, falls weitere Forderungen kommen. Eine Marke wie Vogue sollte besser organisiert sein. Diese Erfahrung hat mich jedoch gelehrt, meine Zeit und mein Geld in Zukunft woanders zu investieren.
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