Im September 2024 brachte ich die Turnschuhe meiner Tochter in die Filiale zurück, da sich der Klettverschluss ständig öffnete. Im Laden wurde mir bestätigt, dass es sich um ein bekanntes, materialbedingtes Problem handelt, und das Produkt wurde zur Reparatur entgegengenommen. Trotz der Zusage, dass die Schuhe innerhalb von 20 Arbeitstagen zurückgegeben würden, erhielt ich bis Ende November keine Rückmeldung oder Lösung. Später erfuhr ich über das Callcenter, dass die Schuhe im Lager verloren gegangen seien. Daraufhin wurde mir mitgeteilt, dass ich Anspruch auf dasselbe Produkt hätte. Als ich erneut in die Filiale kam, um ein neues Paar zu erhalten, verzögerte sich alles durch die ausweichende Haltung des Filialleiters. Nachdem wir ein neues Modell ausgesucht hatten und zur Kasse gingen, wurde mir mitgeteilt, ich müsse eine Zuzahlung leisten – andernfalls könne man mir lediglich einen Rückerstattungsbetrag anbieten, da das ursprüngliche Produkt mittlerweile nicht mehr erhältlich sei. Für mich war diese Lösung völlig unverständlich. Nach einer kurzen Diskussion lehnte ich eine Zuzahlung ab und nahm die Rückerstattung an – notgedrungen. Ich kündigte an, mich erneut an das Callcenter zu wenden, da die Situation für mich noch nicht zufriedenstellend gelöst war. Die heutige Antwort lautete, ich hätte angeblich drei Optionen gehabt: 1) Rückerstattung, 2) Zuzahlung für ein neues Produkt oder 3) kostenloser Umtausch bei Verfügbarkeit desselben Produkts. Die dritte Option wurde mir jedoch zu keinem Zeitpunkt angeboten – dabei wäre genau diese Lösung im Sinne der Kundenzufriedenheit gewesen. Für mich steht fest: Das Vorgehen war weder kundenfreundlich noch professionell. Die Kommunikation war intransparent, und der Umgang mit dem Problem wenig lösungsorientiert. Nach fünf Jahren Kundentreue werde ich mich in Zukunft nach einer anderen Marke umsehen.
Kommentare