Ryanair hat uns wegen nicht erfolgtem Online-Check-in 55 € pro Person, also insgesamt 110 €, berechnet – obwohl wir es mehr als zwei Stunden vor Abflug versucht hatten und das System bereits geschlossen war. Am Flughafen waren es noch 2 Stunden und 5 Minuten bis zum Flug. Während der Check-in für eine Person gemacht wurde, wurden wir angewiesen, zu einem anderen Schalter zu gehen. Dort teilte man uns mit, dass nur die Sitzplätze bestätigt seien, der Check-in für beide Passagiere aber nicht erfolgt sei. Während des Check-ins wurde uns die Gebühr von 55 € mitgeteilt. Auf Nachfrage beim Personal hieß es nur: „Da kann man nichts machen.“
Unser Internet hatte Probleme, und obwohl die Fluggesellschaft uns eine E-Mail geschickt hatte, wurde nur eine kostenpflichtige Lösung angeboten. Wir wurden bis kurz vor Ablauf der Frist hingehalten, konnten online nicht mehr einchecken und mussten die Gebühr zahlen.
Außerdem wurden meine Kreditkartendaten offenbar kopiert, was mir die Bank bestätigte – ich musste die Karte sperren lassen und habe Widerspruch gegen die Zahlung eingelegt. Die Abbuchung erfolgte ohne meine Unterschrift, was mich sehr beunruhigt. Die gesamte Abwicklung war respektlos und unprofessionell, ich fühlte mich gezwungen, zu zahlen, damit wir nicht länger im Ausland bleiben mussten.
Ich hatte ein günstiges Ticket gekauft, aber musste letztlich deutlich mehr bezahlen, als der Flug gekostet hätte. Mein dreijähriges Kind, meine Frau und ich mussten am Flughafen unter Stress leiden, inklusive Problemen mit dem Gepäck. Ich fordere eine Entschuldigung und, wenn möglich, die Rückerstattung der Gebühren. Sollte keine Lösung erfolgen, werde ich rechtliche Schritte einleiten. Ryanair sollte verstehen, dass Kundenzufriedenheit wichtiger ist als Geld.
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