Ich habe heute meinen Jahreskontoauszug erhalten, nur um festzustellen, dass für diesen maschinell erstellten Brief eine horrende Gebühr von 8,50 Euro berechnet wurde. Als Kunde fühle ich mich hier wirklich betrogen. Die Gebühr wird auf der ersten Seite des Kreditvertrags erwähnt, geht aber in der Informationsflut völlig unter. Eine bewusste Zustimmung lässt sich im Kreditvertrag nicht bestätigen, eine Kündigung nachträglich nur umständlich regeln. Die Verhältnismäßigkeit der Höhe dieser Gebühr ist meines Erachtens nicht gegeben. Ergänzend weise ich darauf hin, dass die Vertragsklausel aufgrund der Jahresabschlusspflicht hinfällig ist. Das diesbezügliche Urteil (LG Stuttgart - Az. 11 O 101/15) erwähnt eindeutig Lücken. Ich bitte dringend um Rückerstattung der Gebühren. Wenden Sie sich andernfalls an die Verbraucherzentrale und leiten Sie rechtliche Schritte ein. Solche kundenunfreundlichen Praktiken sollten einfach verboten werden.
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