Enttäuschung bei der R+V Versicherung wegen Steinschlag-Schaden
Leider nein. Seit über 5 Jahren war ich ein zufriedener Kunde der R+V Versicherung. In dieser Zeit gab es keine Schadensfälle, nur die regelmäßige Zahlung meiner Prämien, die ich gerne akzeptierte, weil ich mich in sicheren Händen fühlte – besonders im Fall eines möglichen Unfalls. Doch dann das böse Erwachen: Am Wochenende ereignete sich bei normaler Fahrweise ein Steinschlag. Kein großes Problem, dachte ich – schließlich bin ich vollkaskoversichert. Schnell ließ ich den Schaden bei Carglass prüfen, wo mir nach Kontrolle der Unterlagen bestätigt wurde, dass der Schaden gedeckt sei. Auch die Informationen auf der Website der R+V Versicherung schienen klar: Schäden dieser Art sollten übernommen werden. Falls keine vollständige Abdeckung möglich ist, hieß es zumindest, dass bis zu 80 % des Kostenanteils erstattet würden. Alles wirkte fair und transparent. Doch dann, 5 Tage später, die Überraschung: Eine Ablehnung. Ohne Begründung. Nach meiner Reklamation kam die Antwort prompt, aber ernüchternd: „Unsere Entscheidung hat weiterhin Bestand.“ Kein weiterer Hinweis, keine Erläuterung. Das hinterlässt mich mit einer Frage: Wozu eine Teilkasko oder Vollkasko, wenn der Schutz im Schadensfall nicht greift? Meine Kündigung wurde sogar ohne Rückfragen akzeptiert – fast dankbar. Dabei sollte es doch die Aufgabe einer Versicherung sein, den Kunden im Schadensfall zu unterstützen und nicht nur Prämien einzusammeln, um sich dann im Ernstfall mit einem kurzen, nichtssagenden Schreiben aus der Affäre zu ziehen. Schade, wirklich schade. Bis zu diesem Vorfall war ich ein zufriedener Kunde und hätte die R+V Versicherung sogar weiterempfohlen. Doch nach dieser Erfahrung sehe ich das leider anders.
