Hygieneproblem und respektloser Umgang bei Lucca Bebek
Am 10. Mai 2025 um 20:00 Uhr hatte ich eine Tischreservierung bei Lucca Bebek. In unserem Essen befand sich ein Haar, und statt einer Entschädigung oder Entschuldigung wurde lediglich das Gericht ausgetauscht. Allerdings konnten wir nicht gleichzeitig mit der Freundin essen, in deren Gericht sich das Haar befand, sodass unser gemeinsames Essen damit seinen Sinn verlor. Um 21:00 Uhr wurde uns mitgeteilt, dass wir den Tisch verlassen müssten und dass die Betriebsregeln eine Sitzdauer von einer Stunde vorsehen. Als ich darauf hinwies, dass mir diese Information weder bei der Reservierung noch vor dem Platznehmen mitgeteilt worden war, wurde gesagt: „Wir sind nicht davon ausgegangen, dass Sie das nicht wissen, das ist immer so.“ Es wurde so getan, als sei es unsere Verantwortung, dies zu wissen, und als wäre es beschämend, es nicht zu wissen. Wir waren zu fünft essen und sagten, dass wir die Rechnung durch fünf teilen möchten, jedoch teilte der Kellner die Rechnung durch drei und kassierte entsprechend. Als wir die Stornierung der Zahlung verlangten und erneut durch fünf teilen wollten, wurde uns gesagt: „Regeln Sie das unter euch“, und wir wurden vom Tisch aufstehen gelassen. Stehend und mitten im Lokal wartend erwartete man von uns, den von ihnen verursachten Fehler selbst zu korrigieren. Als ich versuchte, mit dem Herrn und der Dame am Empfang zu sprechen und unsere Probleme zu schildern, erhielt ich die Antwort: „Sogar bei Midpoint wird man nach zwei Stunden vom Tisch aufstehen gelassen, heute ist Samstag.“ Etwa 20 Minuten lang versuchte ich, eine Lösung für unser Abrechnungsproblem zu finden, doch mit der Bemerkung „Das dauert zu lange“ gingen sie immer wieder mitten im Gespräch weg, ohne mir überhaupt ins Gesicht zu sehen. Als wir keinerlei Rückmeldung erhielten, einer äußerst groben Behandlung ausgesetzt waren und verstanden, dass es keinen Ort gab, an dem wir unser Anliegen schildern konnten, verließen wir das Lokal. Ein Abend, den wir zum Vergnügen geplant hatten, verwandelte sich in eine nervenaufreibende Erinnerung. Ständig gab es Haltungen nach dem Motto „Sie kennen die Regeln des Lokals wohl nicht“. Zum ersten Mal erlebe ich, dass es in einem Lokal eine Ein-Stunden-Regel gibt. Ich bin seit 21 Jahren Istanbuler und gehe jede Woche mindestens einmal aus. Sie müssen sich sowohl in Bezug auf Hygiene als auch auf Kommunikation weiterentwickeln. Ich halte das Lokal in jeder Hinsicht für problematisch.




