Anfang September 2025 habe ich den Online-Bewertungs- und Maklerservice von HOMEDAY für den Verkauf meines Reihenhauses in Hannover genutzt. Die erste Immobilienbewertung lag bei stolzen 545.000 Euro, was mich ehrlich gesagt positiv überrascht hat. Auf dieser Basis habe ich den Maklervertrag unterschrieben, mit einer vorgesehenen Provision von 3,57 Prozent. Kurz danach folgte jedoch die Kehrtwende: Beim persönlichen Termin hieß es plötzlich, der Markt gebe höchstens 480.000 Euro her. Diese Abweichung von über 60.000 Euro wurde lapidar mit „Marktbewegungen“ erklärt, obwohl zwischen Bewertung und Termin keine drei Wochen lagen. Warum wird dann überhaupt mit solchen Zahlen geworben? Erklären Sie mir bitte nachvollziehbar, wie so eine Differenz zustande kommt, sonst fühlt sich das wie ein reiner Köder an. Mehrere Wochen gingen ins Land, das Exposé wurde immer wieder angepasst, Interessenten sprangen ab, weil der Preis ständig schwankte. Nun habe ich mich schließlich entschieden, dieses Hin und Her nicht länger mitzumachen. Ich möchte den Maklervertrag beenden, verlange eine schriftliche Bestätigung ohne Kostenfolge und erwarte ausdrücklich, dass keine Provision oder Aufwandsentschädigung für diese erfolglose und irreführende Bewertung geltend gemacht wird.
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