Manchmal wünscht man sich, man hätte sich besser informiert. So ging es mir, als ich Ende Juni meine Brille bei Fielmann zur Reparatur abgab. Der erste Eindruck war noch positiv, die Mitarbeiter schienen freundlich, und ich hatte das Gefühl, mein Anliegen sei in guten Händen. Doch dann begann das Drama. Zwei Wochen vergingen, und ich hörte... nichts. Kein Anruf, keine E-Mail – einfach Funkstille. Als ich selbst nachfragte, wurde ich damit abgespeist, dass „die Reparatur länger dauert als gedacht“. Auf die Frage, wie lange ich noch warten müsse, erhielt ich nur ausweichende Antworten. Schließlich stellte sich heraus, dass die Brille noch nicht einmal verschickt worden war! Diese Erfahrung bei Fielmann war eine Zumutung. Anstatt eine Lösung anzubieten, wurde ich immer wieder vertröstet. Das Schlimmste war jedoch die völlige Gleichgültigkeit der Mitarbeiter, die mein Problem offenbar nicht wirklich interessierte. Es fühlte sich an, als sei ich nur eine weitere Nummer auf ihrer To-do-Liste. Von einem Unternehmen, das sich mit Qualität und Kundenservice brüstet, hatte ich definitiv mehr erwartet. Stattdessen bekam ich Chaos, Desorganisation und eine schmerzhafte Lektion in Geduld. Das nächste Mal suche ich mir wohl einen Optiker, der seine Versprechen hält.
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