Chaos bei Fielmann – und niemand fühlt sich zuständig
Als ich Ende Juli meine Brille zur Reparatur bei Fielmann abgab, war ich noch voller Vertrauen, dass alles reibungslos ablaufen würde. Diese Illusion hielt genau bis zu dem Moment, als ich nach zwei Wochen nachhakte, warum ich nichts gehört hatte. „Oh, die ist noch nicht mal verschickt worden“, erklärte man mir lapidar. Kein Anruf, keine Info – nichts. Noch irritierender war die offensichtliche Gleichgültigkeit des Personals. Als ich vorsichtig fragte, wie lange es wohl noch dauern würde, wurde ich mit einem Schulterzucken und einem „Das kann ich Ihnen nicht sagen“ abgespeist. Ist das die Kundenorientierung, die man bei einem renommierten Optiker erwartet? Meine Erfahrung bei Fielmann war geprägt von Chaos und Frustration. Niemand schien den Überblick zu haben, und am Ende fühlte ich mich wie ein störender Faktor, der „zu viele Fragen stellt“. Nicht einmal ein Vorschlag zur Zwischenlösung – etwa eine Leihbrille – wurde gemacht. Stattdessen wurde ich gebeten, „noch ein bisschen Geduld zu haben“. Vielleicht ist Geduld etwas, das Fielmann von seinen Kunden erwartet – aber wie viel kann man verlangen, bevor es unverschämt wird? Ich hoffe, mein Feedback wird ernst genommen, auch wenn meine Begeisterung für den einst so vertrauenswürdigen Optiker schwer erschüttert ist.