Keine Hilfe nach Verletzung an Bord – AIDA enttäuscht auf ganzer Linie
Eine eigentlich harmlose Situation wurde auf der AIDAstella zu einem echten Problem: Auf dem Weg zur Kabine bin ich auf einer nassen Stelle im Treppenhaus ausgerutscht – es war nicht ausgeschildert, keine Warnung, kein Reinigungsschild. Ich habe mir das Handgelenk verstaucht und bin mit Schmerzen zur Bordarztpraxis gegangen.
Was dort passierte, war schlicht beschämend. Erst musste ich über eine Stunde warten – obwohl kaum jemand im Wartebereich war. Dann wurde mir erklärt, dass eine Behandlung nur gegen Vorkasse in bar oder mit Kreditkarte möglich sei – keine Kulanz, keine Erklärung zu möglichen Rückerstattungen. Die Untersuchung war oberflächlich, eine richtige Diagnose wurde nicht gestellt. Eine Schiene? Gab es nicht. Schmerzmittel? Nur gegen Bezahlung und ohne Beipackzettel.
Ich habe mich weder ernst genommen noch medizinisch gut versorgt gefühlt – und das mitten auf einem Schiff, wo man auf schnelle Hilfe angewiesen ist. Die Rezeption hat den Vorfall nur zur Kenntnis genommen, es gab kein Unfallprotokoll, kein Gespräch mit einem Verantwortlichen – nichts.
Ich hätte nicht erwartet, dass man nach einem Sturz derart im Stich gelassen wird. Wer denkt, dass man auf AIDA in guten Händen ist, wenn mal etwas schiefläuft, sollte sich besser genau informieren. Für mich war das Erlebnis absolut enttäuschend – und definitiv mein letzter AIDA-Urlaub.
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