Mein Vertrag mit Yello Strom sollte ursprünglich am 31.05.2023 enden, doch aufgrund eines angeblichen Sonderkündigungsrechts wurde er bereits am 30.01.2023 beendet. Nach der Schlussrechnung stellte ich fest, dass der vereinbarte Bonus nicht ausgezahlt wurde. Auf meine Nachfrage erklärte Yello Strom, dass der Bonus entfalle, da der Vertrag nicht die erforderlichen 12 Monate lief. Dabei habe ich mehrfach darauf hingewiesen, dass ich die Kündigung nicht freiwillig vorgenommen habe und Yello Strom durch zahlreiche Preisanpassungen vertragswidrig gehandelt hat. Statt einer sinnvollen Lösung wurde mir mitgeteilt, es habe keine Preiserhöhung gegeben, sondern eine Senkung – eine Behauptung, die inmitten der Energiekrise absurd erscheint. Als ich einen Nachweis verlangte, erhielt ich nach Monaten ein Schreiben vom Juni 2022, das lediglich den Wegfall der EEG-Abgabe thematisierte. Diese staatliche Änderung rechtfertigt jedoch kein Sonderkündigungsrecht, da sie gesetzlich geregelt ist, und ein solches Recht wäre ohnehin nur für sechs Wochen gültig. Bis heute verweigert Yello Strom die Auszahlung des Bonus und liefert keine nachvollziehbare Erklärung für ihr Vorgehen.
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