Ungerechte Rückerstattungsregelung bei Pegasus Airlines nach Todesfall

Ich habe kürzlich eine sehr unangenehme Erfahrung mit Pegasus Airlines gemacht. Nachdem ein Todesfall in meiner Familie eingetreten war, mussten wir unsere Reisepläne ändern und die gebuchten Tickets stornieren. Gemäß den Richtlinien von Pegasus wurde uns mitgeteilt, dass wir aufgrund des Todesfalls eine vollständige Rückerstattung ohne Abzüge erhalten würden. Daher habe ich mich umgehend mit dem Kundenservice von Pegasus in Verbindung gesetzt und die Rückerstattung für unsere sechsköpfige Reisegruppe beantragt. Hierbei handelte es sich um drei separate Buchungen mit unterschiedlichen PNR-Nummern. Zu meiner Überraschung wurde jedoch nur für eine der Buchungen eine vollständige Rückerstattung vorgenommen. Die anderen beiden Buchungen wurden abgelehnt, da sie nicht unter derselben PNR-Nummer erfolgten. Ich erklärte dem Kundenservice ausdrücklich, dass es technisch gesehen nicht möglich ist, dass alle Passagiere einer Gruppe dieselbe PNR-Nummer haben, da wir getrennt gebucht hatten. Doch die Mitarbeiter beharrten darauf, dass die Regel so sei und sie nichts dagegen tun könnten. Diese Regelung erscheint mir offensichtlich fehlerhaft und ungerecht. Es ist nicht fair, dass wir aufgrund einer solchen technischen Einschränkung um unser Geld gebracht werden. Ich fordere Pegasus Airlines daher dringend auf, meine Beschwerde zu prüfen und die Rückerstattung für die beiden abgelehnten Buchungen durchzuführen. Andernfalls wäre es meiner Ansicht nach eine Form des Diebstahls, da uns die ihnen zustehende Rückerstattung verwehrt wird.
