ADAC erstellt neuen vertrag ohne Zustimmung des Kundens
Ich bin seit mehreren Jahren Mitglied im ADAC Plus und habe mich aufgrund diverser negativer Erfahrungen mit anderen Rechtsschutzversicherungen im Jahr 2019 für den Abschluss dieser Versicherung über den ADAC entschieden. Aufgrund der Änderung meiner Bankverbindung und da ich kein Fan von Sepa-Lastschriftmandaten bin, habe ich dem ADAC Anfang 2020 mitgeteilt, dass sich meine Bankverbindung geändert hat und ich die halbjährlichen Zahlungen (lt. Vertrag) überweisen werde. Ende Januar erhielt ich eine neue Rechnung mit der Jahresgebühr. Da eine halbjährliche Zahlung vereinbart war, zahlte ich den Betrag nur für ein halbes Jahr. Ich habe die Rechnung angefochten, weil eine halbjährliche Zahlung vereinbart war. Es folgte viel Korrespondenz, eine Mahnung wegen der Sonderzahlung (obwohl ich der Rechnung widersprochen hatte) und schließlich die Kündigung. Warum wurde hier eine einseitige Vertragsänderung ohne den Kunden zu informieren vorgenommen? Darüber hinaus darf der Versicherer von seinen Kunden keine Zahlung per Lastschrift verlangen. Halbjährliche Zahlungen sollen nur mit SEPA-Lastschriftmandat möglich sein. Nachdem ich dem ADAC gekündigt und auf die Rechtswidrigkeit hingewiesen habe, wurde mir ohne meine Zustimmung ein neuer Vertrag ab Mai gegeben. Aber ich wurde nicht gefragt, ob ich das überhaupt wollte.