Beschwerde wegen Vertragskündigung durch die ROLAND Rechtsschutz-Versicherungs-AG
mit großem Erstaunen und Bedauern habe ich die ordentliche Kündigung meines seit dem Jahr 2016 bestehenden Rechtsschutzversicherungsvertrags durch Ihr Haus zur Kenntnis genommen. Eine nachvollziehbare Begründung für diese Entscheidung wurde nicht mitgeliefert. Aus meiner Sicht erweckt dieses Vorgehen den Eindruck, dass langjährige Bestandskunden mit günstigen Altverträgen gezielt aussortiert werden. Dieses Vorgehen empfinde ich als nicht kundenorientiert und intransparent. In der gesamten Laufzeit von fast zwei Jahrzehnten habe ich lediglich drei Leistungsfälle gemeldet – zwei davon waren geringfügig (insgesamt rund 1.000 Euro), und ein dritter, aus dem Jahr 2016 im Bereich Arbeitsrecht, verursachte Kosten in Höhe von etwa 3.600 Euro. Dies ist – gemessen an der gesamten Vertragslaufzeit – keinesfalls überdurchschnittlich belastend. Im Gegenzug habe ich über die Jahre hinweg mehr als 6.000 Euro an Beiträgen entrichtet. Dennoch scheint mein Vertrag aus wirtschaftlichen Gründen für Sie nicht mehr tragbar zu sein – so zumindest der Eindruck. Es stellt sich daher die Frage, welchen Wert für Ihr Unternehmen langfristige Kundenbindung und Vertragsloyalität überhaupt noch besitzen. Eine Rechtsschutzversicherung schließt man in der Regel für den Ernstfall ab. Wenn dann genau in solchen Fällen – sei es direkt oder indirekt – die Bereitschaft zur Vertragsfortsetzung nicht mehr besteht, verfehlt eine solche Versicherung ihren eigentlichen Zweck. Ich bitte Sie daher um eine Stellungnahme zu den Beweggründen der Kündigung und erwarte eine faire und transparente Erklärung. Sollten Sie auf eine sachgerechte Prüfung meiner Beschwerde verzichten, behalte ich mir vor, diesen Vorgang öffentlich zu machen und weitere Schritte zu prüfen.