Termin im türkischen Generalkonsulat Mainz wegen respektlosem Verhalten verwehrt

Ich hatte heute um 10:15 Uhr einen Termin im Generalkonsulat der Republik Türkei in Mainz. Als behinderter Staatsbürger bin ich etwa 100 km gefahren, um das Konsulat zu erreichen. Trotzdem konnte ich meinen Termin aufgrund des Verhaltens des Beamten am Eingang nicht wahrnehmen und musste enttäuscht wieder nach Hause fahren. Bei der Sicherheitskontrolle forderte mich der Beamte auf, zuerst meinen Stift und dann meine Brille abzunehmen. Während der Leibesvisitation zog ich auch meine Jacke aus und legte sie vor ihn, damit er mich leichter mit dem Detektor abtasten konnte. Da ich über Fachkenntnisse im Bereich Elektronik verfüge, habe ich dies bewusst getan, um ihm die Arbeit zu erleichtern und den Vorgang zu beschleunigen. Anstatt jedoch Verständnis für meine Situation zu zeigen, behandelte mich der Beamte weiterhin harsch und unhöflich. Als ich nach seinem Namen fragte, nannte er ihn mir nicht. Sein Umgangston war äußerst respektlos, und ich fühlte mich in meinen Menschenrechten verletzt. Obwohl ich meine Behinderung und die lange Anreise erklärte, zeigte er keinerlei Verständnis, sondern behandelte mich so, als wolle er mich hinauswerfen, und ich durfte meinen Termin nicht wahrnehmen. Ich bin der Ansicht, dass Mitarbeiter einer Institution, die die Republik Türkei im Ausland vertritt, sensibler und respektvoller handeln und die Menschenrechte achten sollten, insbesondere gegenüber Menschen mit Behinderungen. Ich wünsche mir für diese Position Personen, die sich mit Herzblut und Engagement einsetzen und das Wohl der Bürger in den Mittelpunkt stellen. Ich bitte darum, das Verhalten dieses Mitarbeiters zu untersuchen, Personal mit einem respektvollen und kommunikativen Umgang mit den Bürgern für diese Position einzusetzen und die notwendigen Schritte zu unternehmen, um ein erneutes Auftreten einer solchen Situation zu verhindern. Mit freundlichen Grüßen S********* Y****


