Ich hatte über Airbnb eine Unterkunft für den Zeitraum 18.–25. August zu Urlaubszwecken gebucht. Laut Buchungsbedingungen endete die kostenfreie Stornierungsfrist am 11. August. Allerdings sind die tatsächlichen Mängel und Gefahren einer Unterkunft naturgemäß erst beim Einzug sichtbar – so auch in diesem Fall.
Am 18. August am späten Nachmittag betraten wir die Unterkunft. Bereits kurz darauf kam es zu ständigen Stromausfällen, da die Sicherungen fortlaufend heraussprangen. Wir standen im Dunkeln. Auf den Fotos, die ich beifügen kann, ist zudem deutlich zu sehen, dass offene Steckdosen direkt über dem Herd angebracht sind – ein eindeutiges Sicherheitsrisiko.
Als wir anschließend in den kleinen Außenbereich gingen, um etwas zu essen, entdeckten wir eine Kakerlakenplage. Die Tiere, so groß wie Finger, krochen überall: an den Wänden, in unseren Schuhen und im gesamten Außenbereich. Zusätzlich liegt die Anlage direkt am Waldrand, doch es gibt keine ausreichenden Zäune oder Absperrungen, sodass Wildschweine, Luchse und Füchse ungehindert durch das Gelände streifen.
Ein Aufenthalt unter diesen Bedingungen war weder sicher noch zumutbar. Deshalb verließen wir die Unterkunft noch in der Nacht des 18. August gegen 23 Uhr und kehrten nach Istanbul zurück, wo wir gegen 4 Uhr morgens ankamen.
Wir meldeten die Situation sofort an Airbnb und forderten eine Rückerstattung, da ein Aufenthalt an einem gesundheits- und lebensgefährlichen Ort nicht vertretbar ist. Airbnb teilte uns jedoch mit, dass eine Erstattung laut Richtlinien ausgeschlossen sei.
Ich empfinde diese Haltung als unfair, da sie offenbar nur den Gastgeber schützt, während die Sicherheitsinteressen der Gäste völlig ignoriert werden. Ich fordere daher, dass Airbnb meine Beschwerde neu prüft, die Gefährdungslage anerkennt und mir den vollständigen Betrag erstattet, da ein Aufenthalt unter solchen Umständen nicht zumutbar war.
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