coeo Inkasso fordert plötzlich Geld und schreibt in einem Ton, als wäre ich seit Monaten „zahlungsunwillig“. Genau das ist mir am 19.06.2025 passiert. Es ging um eine angebliche Forderung aus einem Onlinekauf, der mir so überhaupt nichts sagte – genannt wurde ein Betrag von 128,74 € inklusive „Gebühren“ und „Auslagen“, aber ohne nachvollziehbare Aufschlüsselung, ohne Rechnungskopie, ohne klare Vertragsdaten. Ich habe direkt am selben Tag per E-Mail um Details gebeten und wollte wissen, welcher Händler das sein soll, welche Bestellung, welches Datum, welche Lieferadresse. Statt einer sauberen Antwort kam nur der nächste Textbaustein mit Zahlungsfrist und dem Hinweis, man könne „weitere Schritte“ einleiten. Ganz ehrlich: Wenn ihr eine Forderung eintreibt, dann liefert zuerst Belege, bevor ihr mit Druck arbeitet. Ich habe es sogar telefonisch versucht und hing am 24.06.2025 fast 18 Minuten in der Warteschleife, nur um dann wieder auf „alles steht im Schreiben“ verwiesen zu werden. Das fühlt sich nicht nach seriösem Forderungsmanagement an, sondern nach Einschüchterung in der Hoffnung, dass man einfach zahlt, um Ruhe zu haben. Ich möchte, dass coeo mir die vollständigen Unterlagen zur angeblichen Forderung zusendet (Rechnung, Vertragsgrundlage, Abtretungsnachweis und eine transparente Gebührenaufstellung) und die Mahngebühren solange stoppt. Wenn ihr das nicht liefern könnt, erwarte ich die schriftliche Bestätigung, dass der Vorgang sofort geschlossen wird.
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