Ich fahre einen Jeep Renegade 1.3T, Baujahr 2022, und erhalte in unregelmäßigen Abständen ohne erkennbaren Grund Fehlermeldungen zu Sicherheitsgurt, Airbag und Feststellbremse.
Bei meiner eigenen Recherche stellte ich fest, dass es sich dabei offenbar um ein bekanntes Problem handelt: Im Juli 2024 hat Jeep in den USA rund 332.000 Fahrzeuge zurückgerufen, um freiwillig die Gurt-Schlösser auszutauschen.
Als ich das Thema beim autorisierten Service ansprach, erhielt ich jedoch nur die Antwort, dass diese Arbeiten in der Türkei ausschließlich für Fahrzeuge innerhalb der Garantie kostenlos durchgeführt werden. Für Fahrzeuge aus zweiter Hand, deren Vorbesitzer nicht regelmäßig den autorisierten Service aufgesucht haben, würden hingegen hohe Kosten anfallen – ungeachtet dessen, dass es sich um einen sicherheitsrelevanten Mangel handelt.
Darüber hinaus ist bei meinem Fahrzeug noch ein weiteres chronisches Problem aufgetreten: Die Dichtungen der Frontscheibe zeigen bereits Risse, Abnutzung und Verformungen.
Als Teil der Jeep-Familie erwarte ich, dass wir hier in der Türkei dieselben Rechte genießen wie Jeep-Besitzer in anderen Ländern. Gerade bei Sicherheitsmängeln darf es keine Unterschiede geben. Ich fordere Jeep Türkei auf, im Sinne der Kundenzufriedenheit und der Markenreputation die gleiche kulante und verantwortungsvolle Lösung anzubieten, wie sie in anderen Märkten bereits umgesetzt wurde.
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