Mit dem Gedanken, mir selbst etwas Gutes zu tun, bestellte ich am 12. Mai bei Christ Juweliere eine elegante Uhr – ein Modell, das laut Website „sofort verfügbar“ sein sollte. Was folgte, war eine Farce, die ihresgleichen sucht. Die Uhr kam nicht nur verspätet, sondern völlig beschädigt bei mir an. Ein Kratzer quer über das Glas und ein loser Verschluss – und das soll Qualität sein? Der nächste Schock kam, als ich den Kundenservice kontaktierte. Statt einer Entschuldigung oder einer zügigen Lösung erhielt ich unfreundliche und knappe Antworten, die keinerlei Interesse an meinem Anliegen zeigten. „Wir prüfen das und melden uns in ein paar Tagen“ – so die Standardfloskel. Was folgte, war eine Funkstille, die sich über Wochen zog. Meine Christ Juweliere Erfahrung wurde noch absurder, als ich die Uhr zurückschickte. Nach mehreren Nachfragen hieß es plötzlich, das Ersatzmodell sei nicht mehr lieferbar, und ich könne eine „Gutschrift“ erhalten. Gutschrift? Ich wollte mein Geld zurück, keine Einladung für eine weitere Katastrophe bei diesem Händler! Erst am 8. Juli, nach zahllosen E-Mails und nervenaufreibenden Telefonaten, hatte ich die Rückerstattung auf meinem Konto. Doch der Schaden war längst angerichtet: Zeit, Geduld und Vertrauen verloren. Christ Juweliere – ein Name, den ich in Zukunft meiden werde wie der sprichwörtliche Teufel das Weihwasser.
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