Keine Unterstützung bei Abbruch der Wegovy Behandlung trotz starker Nebenwirkungen
Nach mehreren Gesprächen mit meinem Arzt habe ich mich für eine Behandlung mit Wegovy Injektionspens zur Gewichtsreduktion entschieden, obwohl mir bewusst war, dass die Kosten selbst zu tragen sind. Für eine Monatsdosis mit vier Pens habe ich in der Apotheke rund 310 € bezahlt. Die Anwendung begann ohne besondere Vorkommnisse, doch nach der zweiten Woche änderte sich das deutlich. Spätestens nach der Injektion am 08.11.2025 traten starke Magenbeschwerden, anhaltende Übelkeit und eine extreme Erschöpfung auf, die meinen Alltag massiv eingeschränkt haben. Arbeiten war nur eingeschränkt möglich, Essen kaum noch. Als ich die Behandlung abbrechen wollte und nach möglichen Lösungen fragte, bekam ich lediglich den Hinweis, dass weder eine Rückgabe noch eine Erstattung vorgesehen sei. Auch alternative Unterstützung oder Hinweise zu einer medizinisch begleiteten Beendigung wurden kaum angeboten. Wenn ein Medikament solche Auswirkungen hat, sollte es zumindest klare Wege geben, Patienten nicht komplett allein zu lassen. Wegovy wird aktiv beworben, aber im Problemfall fühlt man sich schnell abgefertigt. Ich erwarte zumindest eine faire Prüfung meines Falls und eine anteilige Kostenerstattung oder Unterstützung bei der Rückabwicklung, da ich die Therapie aus gesundheitlichen Gründen nicht fortsetzen kann und auf den hohen Kosten sitzen bleibe.




