Am 6. August 2025 stellten wir im Namen unserer Tochter über VFS Global einen Antrag auf ein touristisches Schengen-Visum für Dänemark. Doch bis heute – nach fast drei Monaten – wurde der Antrag noch immer nicht bearbeitet.
Obwohl sowohl mein Ehepartner als auch ich über gültige Visa verfügen, konnten wir aufgrund der Unsicherheit im Visumsprozess unserer Tochter unsere geplanten Familienreisen nicht durchführen. Die lange Wartezeit hat uns sowohl finanziell als auch emotional stark belastet.
Da sich der Prozess weiter verzögerte, mussten wir für unsere Tochter einen zweiten Reisepass beantragen, um an unserem US-Visumstermin teilnehmen zu können. Der erste Pass wird weiterhin von der dänischen Botschaft einbehalten. Dies beeinträchtigt nicht nur unsere Reisepläne, sondern schränkt unsere tatsächliche Reisefreiheit ein.
Die für die Bearbeitung zuständige dänische Botschaft reagiert nicht auf Informationsanfragen; auf unsere E-Mails erhalten wir ausschließlich automatische Antworten. VFS Global verweist lediglich auf die Botschaft und zeigt damit eine passive Haltung. Laut den zum Zeitpunkt der Antragstellung veröffentlichten Angaben der Botschaft beträgt die maximale Bearbeitungszeit 40 Tage. Auch nach dem Schengen-Visakodex darf diese Frist 45 Tage nicht überschreiten. Diese gesetzlich anerkannten Bearbeitungsfristen sind inzwischen deutlich überschritten. Damit werden sowohl nationale als auch internationale Rechte verletzt.
Dass keinerlei transparente Informationen bereitgestellt werden, keine Erklärung zur Verzögerung erfolgt und die Pässe unbegrenzt zurückgehalten werden, weist auf ein ernstes administratives und diplomatisches Problem hin. Auch wenn ich bezweifle, dass diese Beschwerde den Ablauf unseres Antrags beschleunigen wird, möchte ich dennoch, dass unsere Situation sichtbar wird und ähnliche Fälle künftig verhindert werden.
Da ich die Antragsnummer nicht öffentlich teilen möchte, gebe ich alle relevanten Informationen gerne weiter, sobald Kontakt mit mir aufgenommen wird.
Kommentare