Unfaire Wechselkurse und Rückbuchungen bei Booking.com – finanzielle Verluste als Hotelbetreiber
Ich bin seit 2022 Hotelbetreiber und verkaufe über Booking.com. Dabei erlebe ich eine erhebliche Benachteiligung. Für unsere Verkäufe wird bereits eine Provision von 20 % einbehalten. Zusätzlich wird bei der Auszahlung über die von Booking.com bereitgestellte virtuelle Karte die Umrechnung von Türkischer Lira in Euro zu einem Wechselkurs vorgenommen, den Booking.com selbst festlegt, ohne diesen Kurs transparent mitzuteilen oder vorab zu kommunizieren. Dadurch müssen wir bei jeder Zahlung mehrfach versuchen, überhaupt den korrekten Betrag abbuchen zu können.
Als wäre das nicht genug, werden an die Bank regelmäßig Rückerstattungsanfragen mit der Begründung „Wechselkursfehler“ gestellt, wodurch unsere bereits eingezogenen Zahlungen wieder storniert werden. Da es nur wenige alternative Plattformen gibt, werden wir als Betreiber faktisch in diese Zusammenarbeit gedrängt. Die wirtschaftlichen Nachteile tragen dabei ausschließlich wir. Wir sind die Partei, die zu Verlustgeschäften gezwungen wird und ausgenutzt wird.
Ich halte es für absolut falsch, dass Hotelbetreiber auf diese Weise in eine schwierige Lage gebracht werden, und verurteile diese Vorgehensweise. Ich fordere, dass Wechselkursanwendungen transparent sind und im Voraus nachvollziehbar kommuniziert werden. Außerdem müssen grundlose Stornierungen und Rückerstattungsprozesse beendet werden, und es müssen Maßnahmen ergriffen werden, um die entstandenen Verluste der Betreiber zu kompensieren.